Vorwortkirche3

 

Mit diesem Kirchenführer wollen wir Ihnen eine Hilfe an die Hand geben, damit Sie unsere Propsteikirche St. Urbanus in ihrer Geschichte und Architektur, ihrer künstlerischen Ausstattung und theologischen Aussage besser kennenlernen. Für uns Christen ist die Kirche ein Raum, in dem wir Gottes Nähe suchen und erfahren können, in dem wir Gottes Wort hören und in der Feier der Eucharistie Gemeinschaft mit IHM und untereinander erleben. Deshalb ist die Propsteikirche St. Urbanus für uns „das Haus Gottes und die Pforte des Himmels" (1 Mos 28,17). Wenn Sie, unter der Empore stehend, mit dem Blick in das weite und lichte Innere, diesen Kirchenführer lesen, erschließt sich Ihnen vielleicht angesichts der Harmonie dieses neugotischen Raumes unsere Liebe zu unserer Kirche. Die beachtliche Länge des lnnenraumes (67 m) macht uns immer wieder deutlich, dass wir Kirche „auf dem Weg" sind. Wenn Sie jetzt auf den Altar und das darüberhängende Kreuz zugehen, dann werden Sie von den sechs Fenstern des Langhauses begleitet, die bewußt schlicht gehalten sind. Aber durch ihre Farbgebung und dekorative Gestaltung (N. Bette) stimmen die Langhausfenster Sie auf das ein, was Sie in dem großen Fensterzyklus des Chorraumes und der Seitenschiffe erwartet. Bleiben Sie bitte dort stehen, wo der Raum sich zu seiner ganzen Breite (33 m) erweitert! Hier ist durch Auslassung eines Säulenpaares eine weite Halle entstanden, die erkennen läßt, dass der Grundriss der Kirche in Form eines Kreuzes konzipiert ist. Hier haben Sie den günstigsten Standort, von dem aus Sie die „gläserne Bilderbibel unserer Kirche am besten „lesen" können. Das thematische Konzept dazu hat Prälat Franz Sellhorst entworfen (t 28.8. 1983).