Propsteipfarrei St. Urbanuspfarrei-1
Katholische Gemeinden in Gelsenkirchen-Buer

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Das Schülercafé in Gelsenkirchen-Buer

Ein Ort der Begegnung und persönlichen Beratung

für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 10

 

Kurzkonzept

Das Schülercafé ist ein niedrigschwelliges Kontaktangebot und eine Anlaufstelle bei Fragen und Problemen, für die bislang in den Jugendhilfeangeboten vor Ort völlig außer Acht gelassene Gruppe der jungen Menschen ab der 10. Klasse bis zum Berufseinstieg. Konkret geht es um Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von fünf verschiedenen umliegenden Schulen im Stadtteil Gelsenkirchen-Buer. 

Das Schülercafe ist ein offenes, schulübergreifendes Angebot, das den Bedürfnissen der vernachlässigten Zielgruppe der ältesten Schülerinnen und Schüler Rechnung trägt. Gerade diese jungen Menschen benötigen dringend in ihrer näheren Lebenswelt verortete Orientierungshilfen und Angebote der Unterstützung auf dem Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit, zu Eigenverantwortung und Entwicklung von tragfähigen Perspektiven für Ausbildung und ggf. Studium.

Zielsetzungen des Projektes:

  • Persönlichkeitsbildung,
  • Prävention,
  • Aufklärung,
  • Unterstützung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte/Migration,
  • Beitrag zur Gestaltung des sozialen Nahraumes und
  • die Beteiligung und Förderung des freiwilligen Engagements junger Menschen.

Zielgruppe:

Diese setzt sich aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 – 13 der Schulen in unmittelbarer Umgebung des Schülercafés zusammen. Konkret handelt es sich um ein Berufskolleg, die Oberstufe einer Gesamtschule und drei Gymnasien. 

Schulische Unterstützung bei familärenoder oder persönlichen Problemen ist oftmals nicht in dem Maße gegeben, wie sie für diese Zielgruppe von Nöten wäre.

In dem Schülercafé können sich Schülerinnen und Schüler altersentsprechend mit anderen Jugendlichen treffen, in einem geselligen, nicht kommerziellen Rahmen Freizeit (Freistunden, Zeit nach dem Unterricht) verbringen, Ruhe und Entspannung finden, Kontakte knüpfen, Zugehörigkeit erleben, und Beziehungsnetze aufbauen.

Die Jugendlichen finden durch haupt- und ehrenamtliches Personal Orientierung, Beratung und Begleitung, ggf. auch Halt in Notlagen. Wird dies von Jugendlichen gewünscht, kann eine gesonderte Erstberatung in schulischen, finanziellen und allgemeinen Lebensfragen erfolgen. Soweit notwendig, kann eine Vermittlung in weiterführende Beratungsangebote erfolgen.

Junge Menschen aus der Zielgruppe sollen als Peerberater durch hauptamtliche Mitarbeiter angeleitet und begleitet werden.

Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit unter Anleitung, sich im Ehrenamtsteam vielfältig zu beteiligen und damit Mitbestimmung, Mitverantwortung und Partizipation zu verwirklichen. Dies soll sich sowohl auf freiwilliges Engagement in der Peergroup, als auch auf einen generationenübergreifenden Dialog beziehen. Auf diese Weise erleben sie, dass sie Verantwortung übernehmen können, ihre Talente gefragt sind und Projekte umgesetzt werden, die sie mit initiiert haben.